Meister Fliesenleger

Der Meisterbrief genießt bei den Kunden nach wie vor großes Ansehen, da ein Meisterbetrieb Qualifikation und meisterliche Leistung garantiert. Denn Meister Fliesenleger sind neben ihrem handwerklichen Können auch geschult in betriebswirtschaftlichen, kaufmännischen und technischen Belangen. Ein Fliesenlegermeister verfügt über nötiges pädagogisches Einfühlungsvermögen, kümmert sich um die Kundenbetreuung und das Durchführen schwieriger Arbeiten und kann in seinem Betrieb Lehrlinge ausbilden.

Hat man nach der Ausbildung zum Fliesenleger seine Gesellenprüfung bestanden hat, kann man nach 3 Jahren Arbeit in seinem Handwerk zur Meisterprüfung zugelassen werden. Fliesenleger-Gesellen, die sich zur Meisterprüfung anmelden wollen, müssen ihre Unterlagen vor dem Ablegen des 1. Prüfungsabschnittes einreichen. Es ist zwar anstrengend nach Feierabend noch für den Meisterabschluss zu lernen, doch so hat man den Vorteil im Betrieb zu bleiben und somit auch weiter zu verdienen. Mit einer anerkannten, abgeschlossenen Erstausbildung oder einem vergleichbaren Berufsabschluss kann man zudem Meister-BAfög beantragen, um die Weiterbildungsmaßnahmen mitzufinanzieren.

Die Meisterprüfung gliedert sich in 4 Fachbereiche, in die sogenannten Teile I bis IV, auf die man sich in speziellen Kursen und Lehrgängen vorbereiten muss. Am Ende eines jeden Moduls wird eine Prüfung angeboten. Hat man eine Prüfung bestanden, erhält man jeweils ein Zertifikat. Hat man die Prüfungen aller Module bestanden und damit alle Voraussetzungen zur Meisterprüfung erfüllt, dann bekommt der Teilnehmer ein Prüfungszeugnis über die Teile I und II der Meisterprüfung im Fliesenlegerhandwerk.

Meister Fliesenleger



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